Kunst und KücheKunst und Küche bilden noch bis Ende Juni im Bielefelder SieMatic-Studio eine Einheit. Die Malerin Solveig Hild zeigt in den Räumen am Adenauerplatz 1 ihre neuen Werke. Zur Eröffnung am vorigen Freitag hielt Bielefelds ehemaliger Oberbürgermeister Eberhard David den Einführungsvortrag. Die 70 Besucher der Vernissage erfreuten sich an Solveig Hilds neuen Werken, der Musik des Saxophon-Duos »Leptophonics« und der Lesung des Autors Axel Fröscher. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zu sehen. Über die Eröffnung freuen sich (von links) Eberhard David, Niederlassungsleiterin Katrin Werner, Solveig Hild und SieMatic-Geschäftsführer Ulrich-Wilhelm Siekmann.

Westfalen-Blatt 28./29.05.2011

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Solveig Hild zeigt Kunst im KüchenstudioDie neuen Werke ihrer Schwarz-Weiß-Serie zeigt Solveig Hild erstmals im SieMatic-Exklusivstudio am Adenauerplatz. Die Ausstellung wird heute um 19.30 Uhr eröffnet. Die neuen Gemälde wirken stärker komponiert und verweisen so auf einen kontrollierten Materialeinsatz. Solveig Hilds Schaffen basiert auf Farbe. Sie ist Ausdrucksmittel und Form zugleich. Keines ihrer Bilder hat einen Titel, sie werden codiert, um den Betrachter nicht auf ein Thema hin zu dirigieren.

Alles sollen die Bilder selbst vermitteln. Hilds Kunst ist abstrakte Kunst. Gegenstandslose Kunst. Absolute Kunst. Das seit 1989 entstandene Werk der Künstlerin bedient sich einer freiwillig fröhlichen Farbigkeit.

Ende des Jahres 2010 kommt es zu einer Konzentration auf das gegensätzliche Farbpaar Schwarz-Weiß. Die Identitätskrise in Werk und Dasein der Künstlerin führt aber nicht zu einer Aufgabe der Spontaneität im Schaffensprozess, sondern zu einer freieren Arbeitsweise. Die gleichzeitige Auseinandersetzung mit den Abstrakten Expressionisten, allen voran Jackson Pollock, bringt eine Grenzziehung der Künstlerin zwischen ihr und den Abstrakten Expressionisten der New Yorker Schule hervor und hat ein tieferes Verständnis der eigenen Mittel als direkte Folge.

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Pop-Art Ausstellung in der Galerie Gruppe 10

Malen gegen AtomwaffenMitte. Street-Art-Ikone Robin van Arsdol stellt zusammen mit James Rizzi aus New York, Herman Reichold aus Paderborn und Solveig Hild aus Bielefeld in der Galerie Gruppe 10 aus. Unter dem Motto „RV and his friends“ sind die Werke der Pop-Art-Künstler noch bis zum 10. Juni zu sehen. Van Arsdol engagiert sich seit mehr als 30 Jahren gegen Atomkraft und fühlt sich in einer Zeit wie dieser darin bestätigt. Sein Werk ist nicht apokalyptisch, aber gesellschaftskritisch. „Wenn man so will, bin ich Anti-Atomkraft-Aktivist. 40 neue Nuklearbilder habe ich gemalt, der „Screaming Man“ in atomarer Landschaft. Alles in Schwarz und Weiß“, beschreibt van Arsdol seine neuen Bilder. Der „Screaming Man“ ist sein Markenzeichen, ein einst mit Kettensäge bearbeiteter Holzklotz, der dann in die Gemälde integriert wurde. In Sprechblasen plaudern die Figuren seiner Bilder von Liebe, Entschuldigung oder auch mal „Bla, Bla“. Die lange Nase eines „Pinocchio“ mahnt zur Wahrheit, statt ständiger Lügen. Van Arsdol hegt große Hoffnungen in die Vorreiterrolle Deutschlands in Sachen Atomausstieg: „Deutschland ist das gewissenhafteste Land der gesamten Welt. Es ist heute moralisches Rückrad der Erde.“

Kein anderer Stilbegriff als die Pop-Art hat die Vorstellungen von Ästhetik, Design und vom American Way of Life entscheidender geprägt. Angelehnt an die Zeichenkunst der Comics bedient sich Herman Reichold ähnlich wie die amerikanischen Pop-Artisten einer einfachen, sehr klaren Bildsprache. Seine Bilder sind voller Satire und Biss, wofür er sich und seine Mitmenschen sehr genau beobachten muss. Reicholds Markenzeichen sind die Ecken und Kanten seiner Figuren. Gezackte Pfeile markieren Beziehungen, Strichelchen um die Figuren suggerieren Dynamik und Aktion – alles Stilmittel aus der Bildsprache der Cartoons. Seine Werke nehmen auch die alltäglichen Dinge des Lebens aufs Korn, denn für Hermann Reichold ist die Kunst etwas alltägliches und Unverkrampftes.

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Street-Art-Gründer Robin van Arsdol stellt in der Galerie Grass aus

Bielefeld (as). Das Interesse an ihm und seiner Kunst ist so groß wie noch nie. Robin van Arsdol engagiert sich seit mehr als 30 Jahren gegen Atomkraft und fühlt sich in einer Zeit wie dieser darin bestätigt.

Sein Werk ist nicht apokalyptisch, aber gesellschaftskritisch. Die Künstler-Ikone, die Anfang der 80er Jahre mit Keith Haring in New York die Street Art begründete, stellt jetzt in Bielefeld aus. Die Galerie Alexandra Grass, Breite Straße 26, zeigt die Ausstellung »RV and his friends« mit Bildern von Robin van Arsdol, James Rizzi und Herman sowie Plastiken von Solveig Hild bis zum 10. Juni.

Bei der Eröffnung an vorigen Freitag erklärte Robin van Arsdol, welche Ideen hinter dem Titel „RV and his friends« steckt: »Ich habe während meines Lebens mit der Kunst eine umfangreiche Sammlung aufgebaut. Viele Werke habe ich von meinen Künstlerfreunden erhalten. James Rizzi kenne ich seit 30 Jahren. Wenn man sich sein Werk heute anschaut, dann wundert man sich nicht, dass nur wenige wissen: James Rizzi hat in seiner Anfangszeit Urban Art gemacht und Ende der 70er auf den Straßen New York Citys gemalt, während ich eher politische Kunst gemacht habe.«

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Galerie Gruppe 10 zeigt bis zum 10. Juni die Ausstellung „RV and his friends“

Pulsierende Pop-ArtBielefeld. Pop-Art liefert uns Bilder direkt aus dem Jetzt und unserer Alltagswelt, lustvoll, farbenfroh, kritisch.Der amerikanische Street-Art- und Pop-Art-Künstler Robin van Arsdol malt seit Jahrzehnten unermüdlich gegen Atomwaffen an, in bunten, humorvollen, ironischen Bildern. Gemeinsam mit James Rizzi aus New York, Herman Reinhold aus Paderborn und der Bielefelderin Solveig Hild zeigt er Arbeiten in der Ausstellung „RV and his friends“ in der GalerieGruppe 10.

Sein Markenzeichen ist wieder dabei, der so genannte „Screaming Man“, ein einst mit der Kettensäge bearbeiteter Holzklotz, der inzwischen auch auf vielen der Bilder des in Orlando (Florida) lebenden und oft in Berlin arbeitenden Künstlers den Mund nicht halten will. In Sprechblasen plaudert die Stimme des Künstlers oder auch die eines Jedermann von der Liebe, eine Entschuldung, auch mal „Bla, Bla“, fordert zur Haltung auf, zum Handeln und trägt die Farbe seiner Umwelt.

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