Solveig Hild-Dogar

Vor 30 Jahren hat mein künstlerisches Wirken seinen Anfang genommen. Mit eigenen Arbeiten wollte ich den zu kargen Wänden meiner Wohnung Leben einhauchen.

Die für den Eigenbedarf erstellten Gemälde bekamen dank Empfehlungen durch Freunde in den darauffolgenden Jahren einiges an Aufmerksamkeit.

Man könnte meine künstlerischen Phasen auf einer Zeitachse in vier Zeitzonen unterteilen, die jeweils ein Zeitfenster von gut 6-8 Jahren beschreiben.

Anfangs malte ich noch sehr „akademisch und in klarer Formsprache“, woraufhin mir von Kritikern der Tipp gegeben wurde, experimenteller zu werden. Etwas, das mir lag und in dem ich sofort aufging.

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Die abstrakte Malerei mit ihrer Farbenvielfalt und –redundanz ist für mich perfekt, um innere Emotionen zu vergegenständlichen – auch ohne akademisch zu malen. Die zweite Phase lag ganz im Zeichen der „Professionalisierung und Präsentation“.

Meine Werke wurden bekannter und es kam zu mehreren Ausstellungen im regionalen und bundesweiten Raum sowie eine erste internationale im polnischen Rzeszów. So konnte ich eine Vielzahl großformatiger Exponate in Öl sowie Collagen zeigen. Der inzwischen sehr abstrakte Charakter und die Subtilität ermöglichte es dem Betrachter die Kunst zu sehen, die sie als diese ausmacht. Aus diesem Grund haben meine Bilder keinen Titel, sondern sind codiert.

Die dritte Phase meines künstlerischen Schaffens, die etwa vor zehn Jahren begann, ist gekennzeichnet durch den Eintritt in die „Welt der Dreidimensionalität“. Eine Welt zum Anschauen und Anfassen wird erschaffen.

Ein Umdenken war nötig und so bahnte sich die vierte Phase, dem Upcyclingprojekt GRAUZONE, ihren Weg ins Atelier. Wunderbar Vielfältiges entsteht aus Gebrauchtem, scheinbar Nutzlosem und erstrahlt in neuem Glanz.

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“

Pablo Picasso

Malerei
Skulpturen/Installationen
GRAUZONE/Upcycling

Aktuelles & Neuigkeiten

Brombeeren aus meinem Naschgarten

Wie wunderbar lecker, die tiefschwarzen Brombeeren aus der Natur vor meiner Tür. Es ist schon etwas Feines so ein Früchteparadies zu haben und mit der Schüssel unter dem Arm die Portion für den Abend zu ernten. Jetzt stehen die Brombeeren auf dem Tisch und warten darauf genossen zu werden.

Neue Bienenwachstücher in Arbeit

Bunte, dekorative Bienenwachstücher entstehen gerade im Atelier ARTIKULATION für den Abendmarkt in Vlotho. Am 29.08.2019 bin ich dort von 16.00 bis 20.00 Uhr mit einem kreativen Stand vertreten. Dort findet ihr: Neues aus Gebrauchtem, wie zum Beispiel meine Bienenwachstücher aus Omas Tischdecken hergestellt oder Tetrapacks umfunktioniert als Pflanzgefäße oder Blumentöpfe, …

„Leben ist die Lust, zu schaffen.“

Carl Spitzweg