Pressetexte

Sprung in eine neue Zeit

Claudia Oddo-Konzert

• Bielefeld (WB). Zweimal schon hat die aus Bielefeld stammende italienische Mezzosopranistin in ihrer Heimatstadt einen Konzertabend mit beliebten Opernarien gegeben. Füllten ihre Anhänger bislang den kleinen Saal der Oetkerhalle aus, so setzte Claudia Oddo bei ihrem »Concerto serale III« zum Sprung in den großen Saal an. Nicht nur räumlich läutete die blendend aussehende Sängerin damit neue Dimensionen ein. […] Üppig wuchernde Rosengestecke in den italienischen Landesfarben säumten die Bühne. Dazwischen deutete ein beleuchteter Stelengarten (Solveig Hild) Bühnenbildatmospäre an.

Auch einen Moderator gönnte sich die Diva diesmal. Thomas Milse […] führte auch mit flotten Sprüchen durch das Programm. […]

Die große Bühne erlaubte Oddo und ihrem schon vom Vorjahr bekannten Duett-Partner Alessandro Rinella zudem eine großzügigere szenische Ausgestaltung der Rollen. […]

Gesanglich versprühten beide eine Kraft und Energie, die jeder Kampfarena zur Ehre gereichen würde. Vornehmlich Oddo stellte ihre stilistische Vielseitigkeit mit einem weit gefächerten Werkekanon unter Beweis, allseits souverän gestützt und begleitet von Nadja Naumova, die auch solistisch an Flügel zu gefallen wusste.

– Uta Jostwerner – Westfalen-Blatt vom 03.11.2008

Blendend klangschön

Italienischer Arienabend mit Claudia Oddo

• Bielefeld. Mit „Liebe, Leid und Leidenschaft“ lockte und beeindruckte die in Bielefeld geborene italienische Mezzosopranistin Claudia Oddo ihr Publikum. Der beim inzwischen dritten Arienabend notwendig gewordene Wechsel vom kleinen in den großen Saal der Oetkerhalle sprach für sich; Organisation und stimmungsvolles Ambiente imponierten nicht weniger.

Allein der üppige Blumenschmuck in den italienischen Nationalfarben übertraf alles hier gewohnte und ergab in einer Installation aus Leuchtstelen fast ein Bühnenbild (etwa für Bellinis Priesterhein). […]

– Michael Beughold – NW vom 03.11.2008

Lokale Kunst am Bankschalter

Bilderausstellung in der Dresdner Bank

Der Zeitungsartikel• Mitte (lk). Wer in den kommenden Wochen Geschäfte in der Dresdner Bank zu erledigen hat, der kann sich von Gemälden in fremde Welten entführen lassen.

„Kunst vor Ort“ heißt eine neue Ausstellung, die jetzt eröffnet wurde und in der die drei Künstlerinnen Kerstin Luckner, Solveig Hild und Lisa Sackel ihre Werke präsentieren. Dirk Mardmöller, Geschäftsleiter der Bielefelder Filiale: „Die Bilder verschönern und beleben die nüchternen Bankräume.“

Für Kerstin Luckner ist dies die erste Ausstellung, die für sie ziemlich überraschend kam: „Für mich ist das hier ein Novum. Ich bin eigentlich Anlageberaterin bei der Dresdner Bank. Seit vier Jahren male ich in meiner Freizeit, allerdings nicht professionell, eher unter dem Motto ’Learning by doing’. Meine Arbeitskollegen fragten schließlich, ob ich hier nicht mitmachen möchte.“

Ein „Profi“ im Geschäft ist dagegen Solveig Hild, die ihre hauptsächlich abstrakten Bilder bereits mehrmals ausgestellt hat. Ein Höhepunkt war sicherlich ihre erste internationale Ausstellung im polnischen Rzeszów (die NW berichtete). Die kaufmännische Angestellte ist zwar nur nebenberuflich Künstlerin, greift allerdings schon seit 20 Jahren regelmäßig zum Pinsel. In ihrem Atelier an der Schillerstraße treffen sich donnerstags zwischen 17 und 21 Uhr Gleichgesinnte, aber auch Neulinge sind willkommen. „Das ist eine gegenseitige Bereicherung“, sagt Hild.

Mit einem Studium zur Grafikdesignerin begann Elisabeth Sackel ihren Werdegang. „Aber meine Liebe ist die Kunst“, schwärmt sie. „Ich habe mit Gegenständlichem angefangen, wage mich inzwischen aber auch an abstrakte Kunst.“ Ihre Bilder hat sie inzwischen schon mehrmals ausgestellt. Außerdem gibt Sackel Mal- und Zeichenkurse für Erwachsene.

Eine regelmäßige Ausstellung lokaler Künstler in den Räumen der Dresdner Bank ist für Mardmöller vorstellbar: „Uns geht es vor allen Dingen um die Förderung lokaler Kunst, und die neue Serie erfreut sich bisher großer Beliebheit.“

NW vom 09.10.2008

Heimische Künstlerinnen stellen in der Bank aus

»Dresdner« zeigt abstrakte Arbeiten in Öl und Acryl

Der Zeitungsartikel• Bielefeld (jr). Wer eine Bank oder ein Verwaltungsgebäude betritt und dort große oder kleine Kunstwerke entdeckt, wird in aller Regel nicht einfach daran vorbei gehen. Die Dresdner Bank an der Stresemannstraße 4 bietet jetzt drei heimischen Künstlerinnen die Möglichkeit, einige ihrer Werke im Foyer der Bank einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Gestern zur Vernissage wurden die drei Künstlerinnen Solveig Hild und Elisabeth Sackel (beide Bielefeld) und Kerstin Luckner aus Lübbecke herzlich vom Direktor der Dresdner Bank, Dirk Mardmöller (35), begrüßt.

Die hier drei Wochen lang ausgestellten Werke bestechen vor allem durch eine kräftige Farbenvielfalt. Wie die drei Künstlerinnen betonen, ist das Malen ihr großes Hobby. Während Solveig Hild von Beruf kaufmännische Angestellte, und Diplom-Designerin Elisabeth Sackel schon über einen längeren Zeitraum ihrem Hobby frönen, ist dieses Metier für die Bank-Anlagenberaterin Kerstin Luckner doch recht neu. »Ich male Acryl auf Leinwand und bevorzuge abstrakte Motive«, sagt sie. Auch Solveig Hild und Elisabeth Sackel malen abstrakt – vor allem Werke in Öl. Solveig Hild hat sogar ein künstlerisches Netzwerk ins Leben gerufen: »Artmut«. Künstler treffen sich hier donnerstags zwischen 17 und 21 Uhr im Atelier an der Schillerstraße 10 a.

Westfalen-Blatt vom 09.10.2008

Abstraktes aus der Teutostadt

Solveig Hild stellt in Polen aus

Der Zeitungsartikel• Rzeszów. Wärme, Liebe und Freiheit, das fühlt Solveig Hild, und das malt die Brackweder Künstlerin. In Rzeszów nutzte sie die Gelegenheit des Kulturaustausches, um ihre erste Ausstellung in Südostpolen zu eröffnen. In der örtlichen Kunstschule präsentiert Hild 55 abstrakte Skupturen und Werke. Dank der Hilfe von Barbara Diel, der guten Seele der deutsch-polnischen Gesellschaft, waren alle technischen Schwierigkeiten schon vor Monaten geklärt.

„Die Stadtverwaltung hat unsere Idee mit Kusshand aufgenommen“, sagt Hild. Vier Wochen lang sind ihre Werke nun zu sehen und zu kaufen. Seit 1989 arbeitet die Brackwederin als Künstlerin. Ihre Leidenschaft gilt vor allem der Ölmalerei. „Ich spiele mit den Farben, reiße auf, überdecke und mische“, sagt Hild von sich selbst. Barbara Diel sieht in dem Ausdruck der Bilder „den Duft eines frischen Blumenstraußes, den Duft getrockneter Wäsche oder den Duft eines frischgebackenen Brotes“. Die Gäste der Vernissage lud die Biefelderin ein, die „eigene Phantasie und Seele mit hinein in die Bilder zu nehmen.“ Das ließen sich die offiziellen Vertreter Oberbürgermeister Eberhard David und der polnische EU-Abgeordnete Mieczyslaw Janowski nicht zwei Mal sagen und bedankten sich bei Solveig Hild gleich mit dicken Schmatzern auf roten Wangen – sicher auch eine Kunstform abseits der Politik. Die Bielefelder dürfen sich ebenfalls auf jede Menge Abstraktes aus Hilds Händen freuen. Anfang April eröffnet sie ihr neues Atelier an der Schillerstraße. „Aber jetzt soll erst einmal die polnische Ausstellung erfolgreich über die Bühne gehen”, sagt Hild. Mit der einen oder anderen Nachfrage dürfte die Brackwederin rechnen. War doch die Vernissage Grund genug für das nationale Fernsehen, um die Künstlerin zu porträtieren.

– Patrick Schlütter – NW vom 04.03.2008

Offene Ateliers mit 23 Künstlern zeigen vielfältige bildende Kunst

Samstag von 14 bis 20 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr im gesamten Altkreis

Halle/Kreis Gütersloh. „Eintreten erwünscht!“ - so die offizielle Einladung aller 23 Künstlerinnen und Künstler, die allein in Halle an den kreisweiten „Offenen Ateliers“ am Samstag von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag in der Zeit von 11 bis 18 Uhr teilnehmen. „Hier präsentiert sich vielfältigste bildende Kunst in den Sparten Malerei, Bildhauerei, Objekt- und Videokunst sowie Performance“, unterstreicht Organisatorin Susanne Debour den Wunsch, dass möglichst viele Besucher die Ateliertüren durchschreiten. […]

Christiane Schäfer – Haller Kreisblatt vom 26.10.2007

Der Kunst auf der Spur

Offene Ateliers im Nordkreis Gütersloh

Halle. Wer schon immer einmal einem Bildhauer bei der Arbeit zuschauen wollten oder schon lange auf der Suche nach dem richtigen Bild für den Platz über dem Sofa ist, hat ein ganzes Wochenende die Gelegenheit, fündig zu werden.

Die Ateliers im Nordkreis Gütersloh sind am Samstag, 27. Oktober, von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag, 28. Oktober, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Alles ist möglich: kaufen, schauen oder mit den Künstlern reden und erfahren wie und warum ein Bild oder eine Skulptur entsteht.

Mehr als 70 Künstler in sechs Orten – Borgholzhausen, Halle/Westfalen, Herzebrock-Clarholz, Steinhagen, Versmold und Werther – öffnen ihre Ateliers und Werkstätten für Neugierige, Kunstinteressierte und solche, die es werden wollen. Es gibt eine phantastische Vielfalt künstlerischen Schaffens zu entdecken, Abstraktes und Gegenständliches in Malerei und Bildhauerkunst.

Phantastische Vielfalt künstlerischen Schaffens

Einzelne Alteliers, Künstlergemeinschaften oder Ausstellungen finden sich unter folgenden Adressen:

In Halle befinden sich diverse Ateliers in der Alten Lederfabrik, Alleestraße 66, weitere Einzelateliers in der Hafenstraße 27, Bahnhofstraße 14, Maximilian-Kolbe-Straße 4, Gütersloher Straße 3, Ostpreußenweg 5, und in der Galerie der Remise, Kiskerstraße 2.

In Werther gibt es drei Anlaufpunkte: die Ateliergemeinschaft LAIF in der Jöllenbecker Straße 6a und Ateliers in der Osningstraße 11 und der Ravensberger Straße 45.

In Borgholzhausen werden die Gäste in der Kaiserstraße 6, am Brinker Weg 24 und im Atelier Kunstpark Süd in der Stockkämper Straße 22 erwartet.

In Herzebrock-Clarholz lädt die Gruppe 13 in ihr Atelierhaus Samson, An der dicken Linde 3, ein, in Versmold gibt es vier Anlaufpunkte und in Steinhagen laden vier Ateliergemeinschaften zum Besuch. Sie sind zu finden im Schlichte-Carree am Kirchplatz 26, in der Waldbadstraße 9 – 13, in der Roten Erde 50 im Upheider Weg 77 – 82. Alle Ateliers sind kenntlich gemacht durch ein auffällig gestaltetes Plakat.

OWL am Sonntag vom 21.10.2007

Möbel bilden roten Faden

Solveig Hild stellt Werke im Wohnstudio aus
Brackwede

Der Zeitungsartikel200 Gäste konnten Michael und Claudia Speth zur Eröffnung des sechsten »Art-Vent« im Wohnstudio am Südring begrüßen. Diesmal widmet sich die Ausstellung dem Schaffen der Bielefelder Künstlerin Solveig Hild.

»Viele Menschen haben Hemmungen, den Fuß in eine Galerie zu setzen«, sagt Michael Speth. Aus diesem Grund habe er bereits vor einigen Jahren gemeinsam mit seiner Frau Claudia beschlossen, das Wohnstudio am Südring als Präsentationsplattform für junge Künstler anzubieten, um so Berührungsängste abzubauen. Das ungewöhnliche Ambiente habe zudem einen nicht zu unterschätzenden Vorteil. »Die meisten Kunstliebhaber können sich viel besser vorstellen, wie ein Bild bei ihnen zu Hause wirkt, wenn sie es in einer realen Wohnsituation betrachten«, so Michael Speth.

Als Solveig Hild die Zusage erhielt, im Möbelhaus ausstellen zu können, war sie Feuer und Flamme. Im August begann sie mit den Vorbereitungen. »Letztlich hat sich aber vieles spontan vor Ort ergeben«, so die Künstlerin. Diverse ihrer seit 2002 im Queller Atelier entstandenen Werke habe sie so lange an verschiedenen Plätzen zur Probe aufgehängt, bis sich optimale Konstellationen ergaben.

Die Größe der ausgestellten Bilder und Objekte reicht von zehn mal zehn Zentimeter bis zu zwei mal zwei Meter. »Ein Motto hat die Ausstellung nicht – den roten Faden bilden die vorhandenen Möbel«, erläuterte Solveig Hild. Zu sehen sind die auch käuflich zu erwerbenden insgesamt 80 Kunstwerke noch bis Ende Februar während der regulären Öffnungszeiten des Wohnstudios am Südring.

– mcs – Westfalen-Blatt vom 22.11.2006

Jahrtausendwasser und Dakar

Der ZeitungsartikelKünstler bereiten sich auf die Benefiz-Auktion „Ein Bild für die Burg“ vor
Bielefeld

„Ich bin in Bielefeld geboren und mit der Sparrenburg groß geworden“, erklärt Jan-Marius Geller. So geht es auch der 39-jährigen Künstlerin Solveig Hild. Beide gehören zu den 52 Malern, die eigenes ein Kunstwerk für die Aktion „Ein Bild für die Burg“ angefertigen. Initiatorin Heidi Lämmchen organisiert die große Kunst-Auktion, deren Erlös in den Spendentopf von „Ein Stein für die Sparrenburg“ fließt.

Im Rittersaal der Sparrenburg werden am Sonntag, 2. April, 52 Bilder versteigert, um die Sanierung des maroden Bielefelder Wahrzeichens zu unterstützen. „Es ist schön, ein kleines Teilchen dieser Initiative zu sein“ sagt Solveig Hild. Klein ist auch ihr gespendetes Bild. 20 mal 20 Zentimeter misst die Leinwand, die sie mit Fein- und Grobsand, Strukturpasten und Acrylfarben gestaltet hat.

Nicht ohne Grund nennt sie es „Jahrtausendwasser Barcelona 2“. Als die Bielefelderin im Oktober eine befreundete Künstlerin in Barcelona besucht hatte, entstand das Auktionsstück. „Ich war inspiriert von Gaudi und Hundertwasser“, sagt die Autodidaktin.

Nach der Geburt ihrer Tochter vor 15 Jahren malte Hild Bilder für die Kinderzimmer-Einrichtung. Daraus entwickelte sich die Kunstleidenschaft der Kaufmännischen Angestellten. Für Malkurse habe immer die Zeit gefehlt, aber sie sammle Kunstbücher und habe sich viel angelesen, sagt Hild.

Das ist anders bei Jan-Marius Geller. Schon im Grundschulalter besuchte der heute 35-Jährige Kurse in der Kunsthalle. „Ich hatte schon ein gewisses Händchen dafür“, sagt er. Er entschied sich für ein Architekturstudium an der Fachhochschule Bielefeld und arbeitet heute hauptberuflich als Architekt.

Gemalt hatte Geller weiterhin parallel. Vor 15 Jahren stellte er erstmals Bilder aus. Damals habe er eine „düstere Phase“ gehabt. Seine Bilder provozierten und zogen die Aufmerksamkeit auf sich, verkauften sich aber nicht gut, erinnert er sich. „Ich habe meinen Stil weiter entwickelt“, sagt er. Nach und nach ließ er mehr Farben in seine Bilder fließen. Geller malt grundsätzlich mit Ölfarben. Verschwommene Hintergründe sind sein Markenzeichen. Für die Auktion spendet er „Dakar 3“. Auf einer unscharfen Wüstenlandschaft lassen sich Fahrspuren von Rallye-Autos erahnen.

„Ich glaube bei der Auktion ist für jeden Geschmack etwas dabei“, meint Initiatorin Heidi Lämmchen, die selbst eines ihrer Bilder stiftet. Als sie von den maroden Zustand der Sparrenburg hörte, überlegte sie, was sie mit ihren eigenen Mitteln machen könnte. „Und schon war die Idee geboren“, sagt die Malerin. Mit dem Erlös der Kunstsammlung will Lämmchen die Aktion „Ein Stein für die Burg“ unterstützen, eine Initiative der Bielefelder Bürgerstiftung, des Verkehrsvereins und der Neuen Westfälischen.

Alle Auktionsbilder werden vom 21. bis 31. März in der Sparkassen-Filiale an der Stresemannstraße ausgestellt, und zusätzlich in einem Katalog abgebildet.

– Tanja Krift – Neue Westfälische vom 17.02.2006

Breites Farbenspektrum dient als Gerüst für die Kunst

Fotografie aus dem ZeitungsartikelSolveig Hild stellt ihre Werke in der Akademie Talaue aus
Tecklenburg

Die meist abstrakt, subtil und informel gehaltenen Farbkompositionen fesselten die Blicke des Betrachters. Nicht weil sie aufgrund ihres Farbenspiels penetrant aufdrängend oder provozierend erscheinen, sondern weil die Werkmomente beruhigend wirken.

Am Freitag Abend eröffnete Solveig Hild ihre interessante Werkschau „Artikulation - Malerei und Skulpturen“ in den Räumlichkeiten der Akademie Talaue sowie des Gasthofes Prigge. Insgesamt 66 Arbeiten zieren die hellen Räumlichkeiten.

Die Autodidaktin, die sich seit nun mehr als 13 Jahren intensiv mit der Malerei und Skulpturen auseinandersetzt, besticht durch ihre experimentierfreudigen Arbeiten in Acryl und Öl. Durch Decollagén und collagierte Experimente mit strukturiertem Blattwerk, Keramik, Baumrinde und Gips entstehen bei der Autodidaktin die zweideminsionalen Leinwand- und Holzgrundwelten. Ein breites aber durchaus harmonisches Farbenspektrum dient Solveig Hild als Gerüst ihrer Werke.

„Ich lasse den Betrachtern sehr viel Freiraum, damit sie die Inhalte meiner Werke inhaltlich interpretieren können“, betont die Künstlerin, deren teils geometrisches Formenvokabular unweigerlich Erinnerungen an die Designkunst des Bauhauses oder der Stilrichtung De Stilj erweckt. Den rein geometrischen Formen setzt Solveig Hild aber auch organische und figürliche Modulationen entgegen, so dass die Werke niemals wie eine völlig durchkonzipierte Fassade auf den Betrachter wirken.

Kupfer, Silber und Blattgold dienen der Autodidaktin als Optimierung ihrer Bildideen. Relief- und Spachtelarbeiten, kleinformatige Blätter aus Pastellkreiden und Kohle erweitern den Horizont der Experimentierfreudigkeit der Künstlerin zusätzlich.

Nicht weniger interessant sind die klein- und großformatigen Skulpturen aus PU-Schaum, die sich durch ihr Formenvokabular in die Werkfolgen aus Farbe problemlos eingliedern lassen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Februar täglich zwischen 9 und 23 Uhr zu sehen.

-so- Westfälische Nachrichten vom 07.02.2005