Pressetexte
Bilder ohne Namen
Ausstellung „Scheinwerferlicht“ ab Sonntag in der Brackweder Kulisse
• Brackwede. Zu einem besonderen Kunstgenuss lädt das Brackweder Bezirksamt ein: Ab kommenden Sonntag stellt die Senner Künstlerin Solveig Hild Bilder und Skulpturen aus. Farben, Formen und Licht sind die zentralen Elemente ihres Schaffens. Doch nicht nur ihre Exponate laden zum Kommen ein. Für jeden Sonntag während der Ausstellungszeit hat Hild befreunde Künstler eingeladen. Lesungen, Musikdarbietungen und Poetry Slam werden dann geboten.
Für
die Brackweder Ausstellung hat Hild 60 Bilder sowie 20 Skulpturen mitgebracht.
Die Bilder im Format bis zu 1,10 mal 1,40 Meter entstanden in der Zeit zwischen
2002 und 2009.
„Wir sind begeistert von dem Programm mit mehreren Künstlern“, verrät Jens Bartsch, stellvertretender Bezirksamtsleiter in Brackwede. Denn mit der Ausstellung „bieten wir eine Plattform für einen künstlerischen Austausch“, berichtet Solveig Hild (43). Und fügt hinzu: „Wir rücken die Künstler ins wahre Licht.“
Seit 1989 widmet sich Hild ihrer Leidenschaft für das Zusammenspiel zwischen „Aufbau und Zerstörung, Spontaneität und Kontrolle.“ Hild: „Ich male in Öl, zerreiße die Bilder, und nach der Zerstörung werden sie wieder neu aufgebaut.“ Oder wie sie es kurz beschreibt: „Das hat einen experimentellen Charakter.“ Schwerpunkte ihrer Malerei sind nicht nur Gemälde in Öl, sondern auch in Acryl auf Leinwand, dazu Collagen, aber auch Werke in Pastellkreide und Kohle auf Büttenpapier sowie Relief- und Spachtelarbeiten.
Und sie verrät eine Besonderheit: „Meine Bilder haben keine Namen, keine Titel, nur eine Codierung.“ Somit eröffne sich eine „spannende, eigene Interpretation“ für die Ausstellungsbesucher, ein bewusster Versuch, sie an einen Austausch und Dialog mit der Künstlerin zu beteiligen.
Auf einen Termin freut sich Hild, beruflich als kaufmännische Sachbearbeiterin tätig, schon besonders: Für Donnerstag, 29. Oktober, sind 12 Kinder von der Stadtteilbibliothek angemeldet. Mit ihnen will Hild malen. „Wir werden die Herbstfarben aufgreifen und die Großen sollen die Kleinen unterstützen.“ Die Bilder im Kartoffeldruck werden Teil der Ausstellung und können anschließend von den Kindern mitgenommen werden.
Am Sonntag, 18. Oktober, eröffnet Bezirksvorsteher Siegfried Kienitz die Ausstellung, die Laudatio hält Barbara Diel, Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bielefeld. 2007 stellte Hild in der polnischen Partnerstadt Rzeszów Werke aus. Zur Matinee tritt die Bielefelder Mezzosopranistin Claudia Oddo zusammen mit Nadja Naumova (Flügel) auf.
– Rajkumar Mukherjee – NW 17./18.10.2009
Abstraktes im »Scheinwerferlicht«
Solveig Hild stellt 60 Bilder und 20 Skulpturen im Rathauspavillion aus
• Brackwede. Unter dem Titel »Scheinwerferlicht« zeigt die Senner Künstlerin Solveig Hild von diesem Sonntag an einen Teil ihrer Werke im Brackweder Rathauspavillion. Wechselnde Musiker und Autoren sollen der Ausstellung über die Dauer von vier Wochen immer wieder neue Impulse verleihen.
»Es
ist der Wunsch, alle Beteiligten ins rechte Licht zu rücken, um das soziale,
künstlerische Miteinander hervorzuheben«, sagt Solveig Hild, die
ihre 60 Bilder und Skulpturen als Grundlage der Ausstellung sieht.
Die 43-Jährige, von Berufs wegen kaufmännische Sachbearbeiterin bei Gildemeister, malt vorwiegend Abstraktes in Öl. Zur Vernissage am Sonntag um 11.15 Uhr sprechen Bezirksvorsteher Siegfried Kienitz sowie Dr. Barbara Diehl, Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft. Am Flügel begleitet von Nadja Naumova, singt Sopranistin Claudia Oddo eine Matinee. Barbara Rademacher liest Poetisches.
Bis zum Ende der Ausstellung am 15. November sollen jeden Sonntag um 11.15 Uhr andere Musiker und Autoren zwischen Solveig Hilds Bildern Denkanstöße liefern und eine Harmonie zwischen den Künsten herstellen. »Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, ein Programm dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen«, sagt die Sennerin, deren zumeist namenlosen Bilder dem Betrachter großen Freiraum zur Interpretation lassen.
Am 28. Oktober bekommt sie Besuch von der Kindergruppe der Stadtteilbibliothek Brackwede, mit der sie Kartoffeldrucke in Herbstfarben anfertigen will. Die Bilder sollen Bestandteil der Ausstellung werden. Diese ist geöffnet: Montag bis Samstag von 16 bis 19 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr.
– Markus Poch – Westfalen-Blatt 15.10.2009
Belcanto zum Bad in der Sonne
Zweite Auflage von »Klassik am Meierteich« verwöhnt 2500 Besucher
• Bielefeld (WB). Einen Nachmittag so ganz für Genießer bescherte am Samstag die zweite Auflage der Veranstaltung »Klassik am Meierteich«. Bei strahlendem Sonnenschein genossen rund 2500 Besucher unter freiem Himmel eine italienische Operngala mit Claudia Oddo und Freunden.
Nach dem erfolgreichen Open-Air-Konzert mit den Bielefelder Philharmonikern im vergangenen Jahr hatte der Verein »Wir für Sudbrack/Gellershagen« erneut die Organisation für die Großveranstaltung übernommen. Und das ehrenamtliche Engagement sowie die mühsame Sponsorensuche sollten sich auszahlen: Selten erblickt man so viele glückliche Menschen, geht eine Großveranstaltung solchen Ausmaßes dermaßen entspannt über die Bühne.
[…]
Den darf man neben der gelungenen Organisation auch den musikalischen Interpreten entgegen bringen, die der 1-A-Qualität von »Klassik am Meierteich« mehr als gerecht wurden. Allen voran die gebürtige Bielefelderin und Mezzosopranistin Claudia Oddo, die mit Lucio Miano (Tenor), Yitian Luan (Sopran), Vladimir Miakotin (Bass) und Paata Tsivtsivadze (Bariton) kongeniale Kollegen um sich versammelt hatte. Sie alle wurden von Nadja Naumova bei ihrem Streifzug durch den italienischen Belcanto einfühlsam am Klavier begleitet. Für instrumentale Intermezzi sorgte das Detmolder Streichquartett »Passione«, derweil Solveig Hild die Bühnenrückwand in leidenschaftliches Rot tauchte. Da blieben keine Wünsche offen.
– Uta Jostwerner – Westfalen-Blatt vom 18.05.2009
Opergala am Meierteich
Am Samstag, 16. Mai, steigt das zweite klassische Konzert in Sudbrack
• Sudbrack / Gellershagen. „Den Erfolg im letzten Jahr hat uns beflügelt“, sagt Johannes Wilking, zweiter Vorsitzender des Vereins „Wir für Sudbrack/Gellershagen“. Bei der ersten „Klassisk am Meierteich“ am 1. Juni vorigen Jahres waren gut 2.500 Zuhörer gekommen. Die zweite Veranstaltung ist für Samstag, 16. Mai, ab 15.30 Uhr, anberaumt. Diesmal geht es um die italienische Oper. Es treten auf: die in Bielefeld geborene italienische Mezzosopranistin Claudia Oddo und ihre Freunde.
[…] Auf dem rund zweistündigen Programm stehen Szenen, Arien,
Duette und Ensembles aus den berühmten italienischen Opern wie der Barbier
von Sevilla, La Traviata, Aida oder Rigoletto. Dazu kommen Stück aus der
französischen Oper wie George Bizets „Carmen“. Die Stücke
kommen von so berühmten Komponisten wie Mozart, Puccini, Verdi oder Rossini.
Die große überdachte Bühne wird am Süd-Ost-Ufer des kleinen
Meierteiches nahe der Sudbrackstraße aufgebaut. Das Bühnenbild stammt
von der Künstlerin Solveig Hild.
Eine Verstärkeranlage soll den klassischen Wohlklang bis in die letzten Winkel des Park transportieren. Über 40 Firmen, überwiegend aus dem Bereich Sudbrack/Gellershagen haben das Konzert mit ihren Werbeeinträgen ermöglicht. Das Open-Air-Konzert ist kostenlos. […]
– Thomas Güntter – NW vom 29.04.2009
Kunst zur Fußball-EM
Brackweder Malerin Solveig Hild in Rzeszów
• Rzeszów/Brackwede. Der Fußball rollt zwar erst 2012 über polnischen Rasen, doch schon jetzt sollen sich Künstler in Bielefelds Partnerstadt Rzeszów damit auseinandersetzen, Die Bezirkshauptstadt an der Grenze zur Ukraine und der Slowakei plant zur Fußball-Europameisterschaft eine Ausstellung internationaler Künstler rund um Rasen und Ball. Die Brackweder Künstlerin Solveig Hild soll daran teilnehmen.
Das bekräftigte der Direktor der Rzeszówer Büros für Kunstausstellungen, Ryszard Dudek, bei einem Besuch der Künstlerin Solveig Hild Anfang der Woche. Dudek und Hild waren auf Vermittlung des Rzeszówer Stadtpräsidenten Tadeusz Ferenc ins Gespräch gekommen.
Solveig Hild hat im Herbst bereits erfolgreich in Rzeszów ausgestellt. Zur Vernissage ihrer großen Ausstellung von rund 70 Werken waren auch Oberbürgermeister Eberhard David und der polnische Europaabgeordnete Mieczyslaw Janowski gekommen.
Die Künstlerin hat im Frühjahr ein neues Atelier in der Schillerstraße geöffnet. Fußbälle standen bisher nicht im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens. Sie malt vornehmlich abstrakt und in Öl.
Das Angebot der Kunsthauses Rzeszów will sich die Brackwederin aber nicht entgehen lassen. „Meine Mappe liegt schon im Rzeszówer Rathaus.“ Jetzt sucht Solveig Hild, die seit 20 Jahren malt, noch nach Sponsoren für die Teilnahme.
Das Kunsthaus Rzeszów ist die größte öffentlich Galerie in der Bezirkshauptstadt im Karpatenvorland und organisiert ähnlich wie die Bielefelder Kunsthalle regelmäßig Ausstellungen. Das Kunsthaus wurde 1962 in der leer stehenden Neustädter Synagoge eingerichtet. Das Büro für Kunstausstellungen unter der Leitung des Malers Ryszard Dudek organisiert den Betrieb des Kunsthauses.
– Ulf Hanke – NW vom 24.04.2009
Sprung in eine neue Zeit
Claudia Oddo-Konzert
• Bielefeld (WB). Zweimal schon hat die aus Bielefeld stammende italienische Mezzosopranistin in ihrer Heimatstadt einen Konzertabend mit beliebten Opernarien gegeben. Füllten ihre Anhänger bislang den kleinen Saal der Oetkerhalle aus, so setzte Claudia Oddo bei ihrem »Concerto serale III« zum Sprung in den großen Saal an. Nicht nur räumlich läutete die blendend aussehende Sängerin damit neue Dimensionen ein. […] Üppig wuchernde Rosengestecke in den italienischen Landesfarben säumten die Bühne. Dazwischen deutete ein beleuchteter Stelengarten (Solveig Hild) Bühnenbildatmospäre an.
Auch einen Moderator gönnte sich die Diva diesmal. Thomas Milse […] führte auch mit flotten Sprüchen durch das Programm. […]
Die große Bühne erlaubte Oddo und ihrem schon vom Vorjahr bekannten Duett-Partner Alessandro Rinella zudem eine großzügigere szenische Ausgestaltung der Rollen. […]
Gesanglich versprühten beide eine Kraft und Energie, die jeder Kampfarena zur Ehre gereichen würde. Vornehmlich Oddo stellte ihre stilistische Vielseitigkeit mit einem weit gefächerten Werkekanon unter Beweis, allseits souverän gestützt und begleitet von Nadja Naumova, die auch solistisch an Flügel zu gefallen wusste.
– Uta Jostwerner – Westfalen-Blatt vom 03.11.2008
Blendend klangschön
Italienischer Arienabend mit Claudia Oddo
• Bielefeld. Mit „Liebe, Leid und Leidenschaft“ lockte und beeindruckte die in Bielefeld geborene italienische Mezzosopranistin Claudia Oddo ihr Publikum. Der beim inzwischen dritten Arienabend notwendig gewordene Wechsel vom kleinen in den großen Saal der Oetkerhalle sprach für sich; Organisation und stimmungsvolles Ambiente imponierten nicht weniger.
Allein der üppige Blumenschmuck in den italienischen Nationalfarben übertraf alles hier gewohnte und ergab in einer Installation aus Leuchtstelen fast ein Bühnenbild (etwa für Bellinis Priesterhein). […]
– Michael Beughold – NW vom 03.11.2008
Lokale Kunst am Bankschalter
Bilderausstellung in der Dresdner Bank
• Mitte
(lk). Wer in den kommenden Wochen Geschäfte in der Dresdner Bank
zu erledigen hat, der kann sich von Gemälden in fremde Welten entführen
lassen.
„Kunst vor Ort“ heißt eine neue Ausstellung, die jetzt eröffnet wurde und in der die drei Künstlerinnen Kerstin Luckner, Solveig Hild und Lisa Sackel ihre Werke präsentieren. Dirk Mardmöller, Geschäftsleiter der Bielefelder Filiale: „Die Bilder verschönern und beleben die nüchternen Bankräume.“
Für Kerstin Luckner ist dies die erste Ausstellung, die für sie ziemlich überraschend kam: „Für mich ist das hier ein Novum. Ich bin eigentlich Anlageberaterin bei der Dresdner Bank. Seit vier Jahren male ich in meiner Freizeit, allerdings nicht professionell, eher unter dem Motto ’Learning by doing’. Meine Arbeitskollegen fragten schließlich, ob ich hier nicht mitmachen möchte.“
Ein „Profi“ im Geschäft ist dagegen Solveig Hild, die ihre hauptsächlich abstrakten Bilder bereits mehrmals ausgestellt hat. Ein Höhepunkt war sicherlich ihre erste internationale Ausstellung im polnischen Rzeszów (die NW berichtete). Die kaufmännische Angestellte ist zwar nur nebenberuflich Künstlerin, greift allerdings schon seit 20 Jahren regelmäßig zum Pinsel. In ihrem Atelier an der Schillerstraße treffen sich donnerstags zwischen 17 und 21 Uhr Gleichgesinnte, aber auch Neulinge sind willkommen. „Das ist eine gegenseitige Bereicherung“, sagt Hild.
Mit einem Studium zur Grafikdesignerin begann Elisabeth Sackel ihren Werdegang. „Aber meine Liebe ist die Kunst“, schwärmt sie. „Ich habe mit Gegenständlichem angefangen, wage mich inzwischen aber auch an abstrakte Kunst.“ Ihre Bilder hat sie inzwischen schon mehrmals ausgestellt. Außerdem gibt Sackel Mal- und Zeichenkurse für Erwachsene.
Eine regelmäßige Ausstellung lokaler Künstler in den Räumen der Dresdner Bank ist für Mardmöller vorstellbar: „Uns geht es vor allen Dingen um die Förderung lokaler Kunst, und die neue Serie erfreut sich bisher großer Beliebheit.“
NW vom 09.10.2008
Heimische Künstlerinnen stellen in der Bank aus
»Dresdner« zeigt abstrakte Arbeiten in Öl und Acryl
• Bielefeld
(jr). Wer eine Bank oder ein Verwaltungsgebäude betritt und dort
große oder kleine Kunstwerke entdeckt, wird in aller Regel nicht einfach
daran vorbei gehen. Die Dresdner Bank an der Stresemannstraße 4 bietet
jetzt drei heimischen Künstlerinnen die Möglichkeit, einige ihrer Werke
im Foyer der Bank einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Gestern
zur Vernissage wurden die drei Künstlerinnen Solveig Hild und Elisabeth
Sackel (beide Bielefeld) und Kerstin Luckner aus Lübbecke herzlich vom Direktor
der Dresdner Bank, Dirk Mardmöller (35), begrüßt.
Die hier drei Wochen lang ausgestellten Werke bestechen vor allem durch eine kräftige Farbenvielfalt. Wie die drei Künstlerinnen betonen, ist das Malen ihr großes Hobby. Während Solveig Hild von Beruf kaufmännische Angestellte, und Diplom-Designerin Elisabeth Sackel schon über einen längeren Zeitraum ihrem Hobby frönen, ist dieses Metier für die Bank-Anlagenberaterin Kerstin Luckner doch recht neu. »Ich male Acryl auf Leinwand und bevorzuge abstrakte Motive«, sagt sie. Auch Solveig Hild und Elisabeth Sackel malen abstrakt – vor allem Werke in Öl. Solveig Hild hat sogar ein künstlerisches Netzwerk ins Leben gerufen: »Artmut«. Künstler treffen sich hier donnerstags zwischen 17 und 21 Uhr im Atelier an der Schillerstraße 10 a.
Westfalen-Blatt vom 09.10.2008
Abstraktes aus der Teutostadt
Solveig Hild stellt in Polen aus
•
Rzeszów. Wärme, Liebe und Freiheit, das fühlt Solveig
Hild, und das malt die Brackweder Künstlerin. In Rzeszów nutzte sie die
Gelegenheit des Kulturaustausches, um ihre erste Ausstellung in Südostpolen
zu eröffnen. In der örtlichen Kunstschule präsentiert Hild 55
abstrakte Skupturen und Werke. Dank der Hilfe von Barbara Diel, der guten Seele
der deutsch-polnischen Gesellschaft, waren alle technischen Schwierigkeiten schon
vor Monaten geklärt.
„Die Stadtverwaltung hat unsere Idee mit Kusshand aufgenommen“, sagt Hild. Vier Wochen lang sind ihre Werke nun zu sehen und zu kaufen. Seit 1989 arbeitet die Brackwederin als Künstlerin. Ihre Leidenschaft gilt vor allem der Ölmalerei. „Ich spiele mit den Farben, reiße auf, überdecke und mische“, sagt Hild von sich selbst. Barbara Diel sieht in dem Ausdruck der Bilder „den Duft eines frischen Blumenstraußes, den Duft getrockneter Wäsche oder den Duft eines frischgebackenen Brotes“. Die Gäste der Vernissage lud die Biefelderin ein, die „eigene Phantasie und Seele mit hinein in die Bilder zu nehmen.“ Das ließen sich die offiziellen Vertreter Oberbürgermeister Eberhard David und der polnische EU-Abgeordnete Mieczyslaw Janowski nicht zwei Mal sagen und bedankten sich bei Solveig Hild gleich mit dicken Schmatzern auf roten Wangen – sicher auch eine Kunstform abseits der Politik. Die Bielefelder dürfen sich ebenfalls auf jede Menge Abstraktes aus Hilds Händen freuen. Anfang April eröffnet sie ihr neues Atelier an der Schillerstraße. „Aber jetzt soll erst einmal die polnische Ausstellung erfolgreich über die Bühne gehen”, sagt Hild. Mit der einen oder anderen Nachfrage dürfte die Brackwederin rechnen. War doch die Vernissage Grund genug für das nationale Fernsehen, um die Künstlerin zu porträtieren.
– Patrick Schlütter – NW vom 04.03.2008
Offene Ateliers mit 23 Künstlern zeigen vielfältige bildende Kunst
Samstag von 14 bis 20 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr im gesamten Altkreis
Halle/Kreis Gütersloh. „Eintreten erwünscht!“ - so die offizielle Einladung aller 23 Künstlerinnen und Künstler, die allein in Halle an den kreisweiten „Offenen Ateliers“ am Samstag von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag in der Zeit von 11 bis 18 Uhr teilnehmen. „Hier präsentiert sich vielfältigste bildende Kunst in den Sparten Malerei, Bildhauerei, Objekt- und Videokunst sowie Performance“, unterstreicht Organisatorin Susanne Debour den Wunsch, dass möglichst viele Besucher die Ateliertüren durchschreiten. […]
Christiane Schäfer – Haller Kreisblatt vom 26.10.2007
Der Kunst auf der Spur
Offene Ateliers im Nordkreis Gütersloh
Halle. Wer schon immer einmal einem Bildhauer bei der Arbeit zuschauen wollten oder schon lange auf der Suche nach dem richtigen Bild für den Platz über dem Sofa ist, hat ein ganzes Wochenende die Gelegenheit, fündig zu werden.
Die Ateliers im Nordkreis Gütersloh sind am Samstag, 27. Oktober, von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag, 28. Oktober, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Alles ist möglich: kaufen, schauen oder mit den Künstlern reden und erfahren wie und warum ein Bild oder eine Skulptur entsteht.
Mehr als 70 Künstler in sechs Orten – Borgholzhausen, Halle/Westfalen, Herzebrock-Clarholz, Steinhagen, Versmold und Werther – öffnen ihre Ateliers und Werkstätten für Neugierige, Kunstinteressierte und solche, die es werden wollen. Es gibt eine phantastische Vielfalt künstlerischen Schaffens zu entdecken, Abstraktes und Gegenständliches in Malerei und Bildhauerkunst.
Phantastische Vielfalt künstlerischen Schaffens
Einzelne Alteliers, Künstlergemeinschaften oder Ausstellungen finden sich unter folgenden Adressen:
In Halle befinden sich diverse Ateliers in der Alten Lederfabrik, Alleestraße 66, weitere Einzelateliers in der Hafenstraße 27, Bahnhofstraße 14, Maximilian-Kolbe-Straße 4, Gütersloher Straße 3, Ostpreußenweg 5, und in der Galerie der Remise, Kiskerstraße 2.
In Werther gibt es drei Anlaufpunkte: die Ateliergemeinschaft LAIF in der Jöllenbecker Straße 6a und Ateliers in der Osningstraße 11 und der Ravensberger Straße 45.
In Borgholzhausen werden die Gäste in der Kaiserstraße 6, am Brinker Weg 24 und im Atelier Kunstpark Süd in der Stockkämper Straße 22 erwartet.
In Herzebrock-Clarholz lädt die Gruppe 13 in ihr Atelierhaus Samson, An der dicken Linde 3, ein, in Versmold gibt es vier Anlaufpunkte und in Steinhagen laden vier Ateliergemeinschaften zum Besuch. Sie sind zu finden im Schlichte-Carree am Kirchplatz 26, in der Waldbadstraße 9 – 13, in der Roten Erde 50 im Upheider Weg 77 – 82. Alle Ateliers sind kenntlich gemacht durch ein auffällig gestaltetes Plakat.
OWL am Sonntag vom 21.10.2007
Möbel bilden roten Faden
Solveig Hild stellt Werke im Wohnstudio aus
Brackwede
200 Gäste konnten Michael und Claudia Speth zur Eröffnung des sechsten »Art-Vent« im
Wohnstudio am Südring begrüßen. Diesmal widmet sich die Ausstellung
dem Schaffen der Bielefelder Künstlerin Solveig Hild.
»Viele Menschen haben Hemmungen, den Fuß in eine Galerie zu setzen«, sagt Michael Speth. Aus diesem Grund habe er bereits vor einigen Jahren gemeinsam mit seiner Frau Claudia beschlossen, das Wohnstudio am Südring als Präsentationsplattform für junge Künstler anzubieten, um so Berührungsängste abzubauen. Das ungewöhnliche Ambiente habe zudem einen nicht zu unterschätzenden Vorteil. »Die meisten Kunstliebhaber können sich viel besser vorstellen, wie ein Bild bei ihnen zu Hause wirkt, wenn sie es in einer realen Wohnsituation betrachten«, so Michael Speth.
Als Solveig Hild die Zusage erhielt, im Möbelhaus ausstellen zu können, war sie Feuer und Flamme. Im August begann sie mit den Vorbereitungen. »Letztlich hat sich aber vieles spontan vor Ort ergeben«, so die Künstlerin. Diverse ihrer seit 2002 im Queller Atelier entstandenen Werke habe sie so lange an verschiedenen Plätzen zur Probe aufgehängt, bis sich optimale Konstellationen ergaben.
Die Größe der ausgestellten Bilder und Objekte reicht von zehn mal zehn Zentimeter bis zu zwei mal zwei Meter. »Ein Motto hat die Ausstellung nicht – den roten Faden bilden die vorhandenen Möbel«, erläuterte Solveig Hild. Zu sehen sind die auch käuflich zu erwerbenden insgesamt 80 Kunstwerke noch bis Ende Februar während der regulären Öffnungszeiten des Wohnstudios am Südring.
– mcs – Westfalen-Blatt vom 22.11.2006
Jahrtausendwasser und Dakar
Künstler bereiten sich auf die
Benefiz-Auktion „Ein Bild für die Burg“ vor
Bielefeld
„Ich bin in Bielefeld geboren und mit der Sparrenburg groß geworden“, erklärt Jan-Marius Geller. So geht es auch der 39-jährigen Künstlerin Solveig Hild. Beide gehören zu den 52 Malern, die eigenes ein Kunstwerk für die Aktion „Ein Bild für die Burg“ angefertigen. Initiatorin Heidi Lämmchen organisiert die große Kunst-Auktion, deren Erlös in den Spendentopf von „Ein Stein für die Sparrenburg“ fließt.
Im Rittersaal der Sparrenburg werden am Sonntag, 2. April, 52 Bilder versteigert, um die Sanierung des maroden Bielefelder Wahrzeichens zu unterstützen. „Es ist schön, ein kleines Teilchen dieser Initiative zu sein“ sagt Solveig Hild. Klein ist auch ihr gespendetes Bild. 20 mal 20 Zentimeter misst die Leinwand, die sie mit Fein- und Grobsand, Strukturpasten und Acrylfarben gestaltet hat.
Nicht ohne Grund nennt sie es „Jahrtausendwasser Barcelona 2“. Als die Bielefelderin im Oktober eine befreundete Künstlerin in Barcelona besucht hatte, entstand das Auktionsstück. „Ich war inspiriert von Gaudi und Hundertwasser“, sagt die Autodidaktin.
Nach der Geburt ihrer Tochter vor 15 Jahren malte Hild Bilder für die Kinderzimmer-Einrichtung. Daraus entwickelte sich die Kunstleidenschaft der Kaufmännischen Angestellten. Für Malkurse habe immer die Zeit gefehlt, aber sie sammle Kunstbücher und habe sich viel angelesen, sagt Hild.
Das ist anders bei Jan-Marius Geller. Schon im Grundschulalter besuchte der heute 35-Jährige Kurse in der Kunsthalle. „Ich hatte schon ein gewisses Händchen dafür“, sagt er. Er entschied sich für ein Architekturstudium an der Fachhochschule Bielefeld und arbeitet heute hauptberuflich als Architekt.
Gemalt hatte Geller weiterhin parallel. Vor 15 Jahren stellte er erstmals Bilder aus. Damals habe er eine „düstere Phase“ gehabt. Seine Bilder provozierten und zogen die Aufmerksamkeit auf sich, verkauften sich aber nicht gut, erinnert er sich. „Ich habe meinen Stil weiter entwickelt“, sagt er. Nach und nach ließ er mehr Farben in seine Bilder fließen. Geller malt grundsätzlich mit Ölfarben. Verschwommene Hintergründe sind sein Markenzeichen. Für die Auktion spendet er „Dakar 3“. Auf einer unscharfen Wüstenlandschaft lassen sich Fahrspuren von Rallye-Autos erahnen.
„Ich glaube bei der Auktion ist für jeden Geschmack etwas dabei“, meint Initiatorin Heidi Lämmchen, die selbst eines ihrer Bilder stiftet. Als sie von den maroden Zustand der Sparrenburg hörte, überlegte sie, was sie mit ihren eigenen Mitteln machen könnte. „Und schon war die Idee geboren“, sagt die Malerin. Mit dem Erlös der Kunstsammlung will Lämmchen die Aktion „Ein Stein für die Burg“ unterstützen, eine Initiative der Bielefelder Bürgerstiftung, des Verkehrsvereins und der Neuen Westfälischen.
Alle Auktionsbilder werden vom 21. bis 31. März in der Sparkassen-Filiale an der Stresemannstraße ausgestellt, und zusätzlich in einem Katalog abgebildet.
– Tanja Krift – Neue Westfälische vom 17.02.2006
Breites Farbenspektrum dient als Gerüst für die Kunst
Solveig Hild stellt ihre Werke in der Akademie Talaue aus
Tecklenburg
Die meist abstrakt, subtil und informel gehaltenen Farbkompositionen fesselten die Blicke des Betrachters. Nicht weil sie aufgrund ihres Farbenspiels penetrant aufdrängend oder provozierend erscheinen, sondern weil die Werkmomente beruhigend wirken.
Am Freitag Abend eröffnete Solveig Hild ihre interessante Werkschau „Artikulation - Malerei und Skulpturen“ in den Räumlichkeiten der Akademie Talaue sowie des Gasthofes Prigge. Insgesamt 66 Arbeiten zieren die hellen Räumlichkeiten.
Die Autodidaktin, die sich seit nun mehr als 13 Jahren intensiv mit der Malerei und Skulpturen auseinandersetzt, besticht durch ihre experimentierfreudigen Arbeiten in Acryl und Öl. Durch Decollagén und collagierte Experimente mit strukturiertem Blattwerk, Keramik, Baumrinde und Gips entstehen bei der Autodidaktin die zweideminsionalen Leinwand- und Holzgrundwelten. Ein breites aber durchaus harmonisches Farbenspektrum dient Solveig Hild als Gerüst ihrer Werke.
„Ich lasse den Betrachtern sehr viel Freiraum, damit sie die Inhalte meiner Werke inhaltlich interpretieren können“, betont die Künstlerin, deren teils geometrisches Formenvokabular unweigerlich Erinnerungen an die Designkunst des Bauhauses oder der Stilrichtung De Stilj erweckt. Den rein geometrischen Formen setzt Solveig Hild aber auch organische und figürliche Modulationen entgegen, so dass die Werke niemals wie eine völlig durchkonzipierte Fassade auf den Betrachter wirken.
Kupfer, Silber und Blattgold dienen der Autodidaktin als Optimierung ihrer Bildideen. Relief- und Spachtelarbeiten, kleinformatige Blätter aus Pastellkreiden und Kohle erweitern den Horizont der Experimentierfreudigkeit der Künstlerin zusätzlich.
Nicht weniger interessant sind die klein- und großformatigen Skulpturen aus PU-Schaum, die sich durch ihr Formenvokabular in die Werkfolgen aus Farbe problemlos eingliedern lassen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Februar täglich zwischen 9 und 23 Uhr zu sehen.
-so- Westfälische Nachrichten vom 07.02.2005